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Schulwegdienste; Benennung oder Anmeldung

Die Schulwegdienste werden von den Kommunen und den Aufgabenträgern für die Schülerbeförderung in eigener Zuständigkeit eingerichtet. Schüler können als Schülerlotsen und Schulbuslotsen benannt werden; Erwachsene können sich als Schulweghelfer und Schulbusbegleiter zum ehrenamtlichen Einsatz anmelden.

Die Staatsministerien des Innern und für Unterricht und Kultus empfehlen den Kommunen den Einsatz von Schülerlotsen und Schulweghelfern und den Aufgabenträgern für die Schülerbeförderung den Einsatz von Schulbuslotsen und Schulbusbegleitern.

 

Die Schulwegdienste werden von den Kommunen und den Aufgabenträgern für die Schülerbeförderung in eigener Zuständigkeit eingerichtet. Mehrere Kommunen oder Aufgabenträger für die Schülerbeförderung können einen gemeinsamen Schulwegdienst einrichten. Vor Einrichtung eines Schulwegdienstes sind die Schule, der Elternbeirat, der Örtliche Verkehrssicherheitsbeauftragte, die Polizei und die örtliche Verkehrswacht zu hören. Die Landesverkehrswacht Bayern e. V. und die örtlichen Verkehrswachten werden die Kommunen bzw. Aufgabenträger unterstützen und, soweit möglich, die erforderlichen Ausrüstungen zu Verfügung stellen.

 

Schüler können im Schulwegdienst als Schülerlotsen und Schulbuslotsen eingesetzt werden. Für die freiwillige Mitarbeit als Schulweghelfer oder Schulbusbegleiter werden geeignete Erwachsene gesucht.

 

Schulweghelfer oder Schulbusbegleiter erhalten wetterfeste gelbe Warnkleidung und eine Kelle, damit Sie als solche erkennbar sind.

 

Eine Würdigung der Tätigkeit kann im Rahmen von Schulveranstaltungen oder ähnlichem in geeigneter Weise erfolgen. Für Ihren Einsatz im Ehrenamt können sie ggf. von der Gemeinde auch eine Aufwandsentschädigung erhalten.

 

Während der Tätigkeit selbst, sowie auf dem direkten Weg zu Ihrem Einsatzort und zurück, genießen Schulweghelfer oder Schulbusbegleiter gesetzlichen Unfallversicherungsschutz. Diese Versicherung ist kostenlos.

Schüler können im Schulwegdienst nur eingesetzt werden, wenn sie sich freiwillig zur Verfügung stellen, mindestens 13 Jahre alt sind ‑ ausnahmsweise 12 Jahre z. B. bei Teilhauptschulen I ‑, persönlich für den Schulwegdienst geeignet sind und eine schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorliegt. Die Benennung von geeigneten Schülern erfolgt durch den Schulleiter in Abstimmung mit den Klassenleitern und dem Verkehrslehrer.

 

Um das Ehrenamt als Schulweghelfer oder Schulbusbegleiter ausüben zu können, müssen Sie volljährig und körperlich fit, zuverlässig und pünktlich sein. Außerdem müssen Sie bei Wind und Wetter draußen stehen und auch unter Stress oder in schwierigen Situationen immer Ruhe und Übersicht bewahren. Oft sind es Eltern und Verwandte von Schulkindern, die mit Ihrem Einsatz für einen sicheren Schulweg sorgen. Mithelfen kann beim Schulwegdienst allerdings jeder Erwachsene, der die beschriebenen Voraussetzungen erfüllt.

Keine

Schulweghelfer oder Schulbusbegleiter kommen morgens vor Schulbeginn und/oder mittags zum Unterrichtsende jeweils für etwa eine halbe Stunde zu ihrem Einsatzort in der Nähe der Grundschule. An Ampeln, Zebrastreifen oder Verkehrshelferübergängen helfen Sie den Schulkindern beim Überqueren der Straße. Ein Standort kann auch von mehreren Schulweghelfern betreut werden, die sich die Tage oder Zeiten untereinander aufteilen. Nach Möglichkeit setzen wir Sie an einem Übergang in der Nähe Ihres Wohnortes ein. Vor Ihrem ersten Einsatz erhalten Sie eine Einweisung durch die Polizei. In den Schulferien ist kein Schulwegdienst erforderlich.

Stand 10.05.2019
Redaktionell verantwortlich Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration (siehe BayernPortal)

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